„Gulianos Traum“

image002

Um 2000 Euro „Gulianos Traum“ näher sind jetzt seine Mama Andrea Pennisi,
ihre Familie und Freunde. Sie wollen dem siebenjährigen ehemaligen Obertshausener,
der jetzt in Rödermark lebt, einen Treppenlift ermöglichen. Giuliano
leidet an dem seltenen 4H-Syndrom und an einer Erkrankung der kleinen Blutgefäße,
was seine Mobilität immer mehr einschränkt. Beim Orthopädie-Schuhmachermeister
Andreas Jagic nahm Mama Andrea das Geld entgegen, das beim
Erlebnis-Sonntag des Kreises freundlicher Fachgeschäfte (KFF) bei einer Benefizaktion
auf dem Hausener Markplatz zusammenkam. Mehrere Mitgliedsfirmen
des Kreises und Vereine hatten sich daran beteiligt. Die Akteuere luden nicht nur
Kinder auf einen Barfuß-Pfad, in ein Bälle-Bad und zum Schminken ein, verkauften
spanische Tapas und andere Leckereien und baten um Spenden. Durch die
quälende Hitze hielt sich jedoch der Besuch in Grenzen. Das Foto zeigt neben
dem Jungen und seiner Mutter Andrea (vorne rechts) die Krankenschwester Cristina
Lieb sowie (stehend von links) Carmen Paz und Erika Soler vom spanischen
Elternverein, Gastgeber Andreas Jagic, Petra Scondo von der Maingau Energie
und Gudrun Berg von Bad Vital bei der Scheckübergabe.

Text/Foto: pro Quelle: Heimetbote 17.11.2016

Spektakel purer Lebensfreude in der Mehrzweckhalle

Geburtstagsfeier von Pachamama Bolivia bietet Kultur ohne Grenzen

Kunterbunt und fröhlich ging es auf der Bühne der Mehrzweckhalle zu, 15 Formationen – sogar aus dem Ausland – präsentierten die ganze Vielfalt bolivianischer Kultur. Foto: pro

Obertshausen (pro) – Wer den ersten Geburtstag von „Mutter Erde“ mitgefeiert hat, fragt sich, wie die Südamerikaner erst feiern, wenn ihre Gruppe einmal fünf oder zehn Jahr alt wird. Pachamama Bolivia einte am Samstagabend fast ganz Südamerika auf der Bühne der Mehrzweckhalle, präsentierte Kultur „sin fronteras“, ihrem Motto gemäß „grenzenlos“.

Sie tragen so wohlklingende Namen wie Brisas del Caribe, Amazonia und Arena Latina, Pehuen, Desiree und Nuestros Raices, „Unsere Wurzeln“. Sie stammen aus Kolumbien, Peru, Chile, Argentinien und Ecuador und faszinieren ihr Publikum mit farbenprächtigen, aufwändigen Kostümen oder viel blanker, bemalter Haut. Neben den bolivianischen Gastgebern tanzten auch die Mädchen der Gruppe Alegrias del Sur des spanischen Elternvereins.

Die Asociacion de Padres de Familia spielt eine wichtige Rolle in der jungen Geschichte von Pachamama. Luis Galvez und sein Team unterstützten die Bolivianer beim Anmieten des Saals und an den Theken. Pachamama-Gründer Rudy Rival könnte sich eine Heimat unter dem Dach des Elternvereins gut vorstellen, Gespräche laufen.

Eigene Mentalität

Die 15 Formationen in der Turnhalle an der Waldstraße kamen aus Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden und München, aus Madrid, Paris, Luxemburg – und Obertshausen. Jeweils ein Dutzend Gäste aus der Ferne übernachteten bei einer Familie der Gastgeber. Sie übernahmen zudem die Hälfte der Flugkosten, erklärte Manuel Kuball, Sprecher von Pachamama Bolivia. „Wenn unsere Landsleute in Madrid zu einem Auftritt eingeladen sind, kommen wir und tanzen mit ihnen.“

Das Ensemble in der spanischen Hauptstadt heißt auch Pachamama. Man kennt sich von der Parade der Kulturen in Berlin. „Wir wollen europaweit Kontakte mit Landsleuten und bolivianischen Gruppen knüpfen“, kündigt Manuel an. Künftig wollen sie zu den Feiertagen der Departamentos in Bolivien typische Speisen, Musik und Tänze vorstellen. Mitglieder und Freunde stammen aus den Bundesländern La Paz, Sucre, Cochabamba, Santa Cruz und Potosi. Sie repräsentieren eigene Mentalitäten und das indigene Quechua, das bis heute die Bauern benutzen, Aymara, die gehobene Sprache der Inkas, und Gurani, mit dem sich Indianerstämme im Tiefland verständigen.

Stickereien, Federn und Glitzer

Nach der Pause traten die Bolivianer erneut mit schweren, mehrlagigen Kostümen mit kunterbunten Stickereien, farbigen Federn und Glitzer auf oder mit Sandalen mit hohen Sohlen und Zimbeln daran. Die einfachen Sprünge zeugen wie die Kleider von purer Lebensfreude. Oder erzählen Geschichten von Familienzwistigkeiten und Sklaverei, von der wuchernden Natur und der Magie der Liebe. Davon erzählen auch die neun Musiker der Bands Supay aus München und Winay aus Marburg.

Die Obertshausener organisieren ein großes bolivianisches Kulturfest in der Alten Oper in Frankfurt und übernehmen die Präsentation des Andenstaates in Berlin. Gleich nach der Gründung gestaltete Pachamama mit Tänzern und Musikern das Sternsingen mit. Bolivien war im vergangenen Winter das Schwerpunkt-Thema, die Aktiven waren beim Auftakt in Limburg dabei sowie beim Dankgottesdienst und der Feier in St. Thomas Morus. Im Pfarrsaal bereicherten sie jetzt auch den Auftakt der Kampagne des Karnevalvereins Die Elf Babbscher mit einem Tobas-Tanz aus dem Amazonasgebiet.

Quelle: Heimatbote 17.11.2016

Spanien ist Teil Obertshausens

Elternverein feiert 35-jähriges Bestehen

Spanien ist Teil Obertshausens

Quelle: 19.09.16  Offenbach Post +Link

Zur spanischen Kultur gehört auch der Flamenco, der zum Fest getanzt wurde.Zur spanischen Kultur gehört auch der Flamenco, der zum Fest getanzt wurde. © M.

Obertshausen – 35 Jahre – kein großes Jubiläum, aber Gelegenheit zu einem stimmungsvollen Rückblick. Von Michael Prochnow 

Beim spanischen Elternverein fällt der freilich temperamentvoll-musikalisch aus: Die „Asociacion de Padres de Familia“ erweiterte ihr traditionsreiches Weinfest um einen Feiertag mit einem akademischen Akt und viel Prominenz. Allein das südländische Wetter fehlte. Die Spanier mussten in Kleinkunstsaal, Foyer und Innenhof umziehen. Dabei war das Gelände vor dem Bürgerhaus in einen Festplatz verwandelt – mit Schiffsschaukel, Süßwaren-Stand und Bühne. Zur Atmosphäre gehörte vor allem Musiker Roberto Moreno, der mit spanischen und südamerikanischen Rhythmen alle Generationen bewegte. Gestern begleiteten das Duo Alma de Fuego und die Big Band der Karl-Mayer-Werkgemeinschaft die Geselligkeit im Bürgerhaus. An den Theken schenkten Vereinsmitglieder gute Tropfen aus den Anbaugebieten Rioja, La Mancha und Galicien aus. Und natürlich gab es, neben anderen Spezialitäten, Paella. Neben der Kasse konnte man für Giuliano spenden, den siebenjährigen Rödermarker, der an einer unheilbaren Krankheit leidet und einen Treppenlift benötigt.

„Wo ist die Zeit geblieben?“, fragte Luis Galvez, der den Elternverein gründete und seit mehr als 30 Jahren führt. Er ließ rund 50 Jahre spanische Kultur in Obertshausen Revue passieren. 1963 gründete sich in Hausen eine spanische Fußball-Mannschaft. Man traf sich im Schwesternhaus St. Josef, doch schon bald war das Pfarrheim zu klein. Also übernahm die Gruppe das geschlossene Kino in der Krone, das funktionierte aber nur bis 1969: Die „hitzigen Spanier“ feierten bis spät in die Nacht, Anwohner rebellierten, der Verein löste sich auf.

1971 waren die Spanier wieder da, erneut mit Fußballern, diesmal bei der Teutonia. Sie kickten nun erst in einer eigenen spanischen Hessenliga, später wieder in der deutschen, diese Episode endete 1979. Der Pfarrgemeinderat Hausen, in dem Galvez saß, organisierte eine Weihnachtsverlosung. Mit den Einnahmen wurden Geschenke für spanische Kinder besorgt. Im Januar folgte die erste Dreikönigsfeier.

„Wir müssen was machen“, erkannten die Südländer. Es folgte ein Maskenball, und wieder platzte der Saal aus allen Nähten. Im Oktober 1981 gründete sich dann der aktuelle Verein. Durch Bürgermeister a. D. Robert Roth und Ex-Parlamentschefin Hildegard Bühl wurde ein Raum an der Goethestraße gefunden, in dem das Vereinsleben florierte. Die Ziele waren klar formuliert, der Verein sollte Freizeitgestaltung bieten, spanische Werte und Gepflogenheiten pflegen, das Zusammenleben mit anderen Bürgern erleichtern, kulturelle und sportliche Veranstaltungen realisieren. Die „Asociacion“ unterhält „beste Kontakte zu Stadt, Kreis, Vereinen und hessenweiten Organisationen. Galvez dankte den Bürgermeistern und seinen Vorstandskollegen für die Unterstützung.

Auch der Bundestagsabgeordnete Peter Wichtel hat die Entwicklung des Jubiläumsvereins begleitet, würdigte in besonderer Weise das Wirken von Luis Galvez. Ismail Tipi aus dem Landtag kennt nach eigenen Angaben kaum einen anderen Verein, der so engagiert ist, „ihr packt einfach zu, und das ist es, was eure Gemeinschaft ausmacht“. Heide Heß überbrachte die Grüße des Landrats und die Botschaft, „eure Feste sind sehr angesagt“. Die Spanier vertraten den Kreis mehrmals bei Hessentagen. Erster Stadtrat Michael Möser gratulierte für den Magistrat, erinnerte sich an den „Mann mit Bart“. Galvez und die „Asociacion“ habe „Kultur nicht nur Kindern, sondern ganz Obertshausen vermittelt“, lobte Möser, „die spanische Kultur ist ein Stück von Obertshausen.

Tablon informativo

Tablon informativo

Confederation de asociaciones espanolas de familias de padres en la R.F. de Alemania

Queridas amigas y amigos de la Confederación:

Aquí os adjuntamos el tablón informativo de la Confederación: Hispanohablantes en Alemania, correspondiente a junio de 2016.

Para todos aquellos que queráis anunciar una actividad en el tablón para que aparezca en el siguiente número, por favor mandar la nota breve con la información, antes del 24 de junio de 2016, a la dirección de email: info@confederacion.de

Os pedimos que compartáis este tablón con todos vuestros contactos.

Muchas gracias

Confederación de Asociaciones Españolas 

de Padres de Familia en la R.F. de Alemania

Bund der Spanischen Elternvereine in der

Bundesrepublik Deutschland e.V.

Mainzer Str. 172
53179 Bonn

Tel.: 0228/341399
Fax: 0228/858354  

www.confederacion.de 

 

 

  Link: n°18 tablón asociaciones pdf