Informatión

Buenos días desde el Consulado General de España en Fráncfort.

Una de las innovaciones que queremos establecer es tratar de evitar los desplazamientos de los ciudadanos españoles al Consulado, fomentando para ello la realización de gestiones por vía postal cuando sea posible.

Una de las más comunes es el certificado de residencia. Se puede solicitar y recibir en el domicilio del propio interesado el certificado de residencia por vía postal. Las instrucciones en nuestra página electrónica están en el siguiente vínculo:

http://www.exteriores.gob.es/Consulados/FRANCFORT/es/ServiciosConsulares/TramiteConsular/Documentacion/Paginas/Certificado-de-residencia-para-bancos,-DNI,-etc.aspx

Se agradecerá la difusión de esta información entre sus asociados.

Gracias y un saludo.

P.S.: hemos reformado en profundidad la página electrónica de este Consulado General. Si se dan cuenta de algún vínculo o descarga que no funciona, o lo que consideren que puede ser un error, háganoslo saber. Gracias.

Consulado General de España

Nibelungenplatz 3, D-60318 Frankfurt/Main

Tfno: +49 (0)69 959 166-0   Fax: +49 (0)69 596 47 42

Email: cog.francfort@maec.es

URL: http://www.exteriores.gob.es/Consulados/Francfort

Demarcación consular:

Hesse/Hessen, Renania Palatinado/Rheinland-Pfalz, Sarre/Saarland

(Baden-Württemberg únicamente en asuntos de visados)

Südländische Lebensfreude- Waldfest 2017

Spanisches Waldfest lockt die Massen an

29.05.17

Tolle Stimmung herrschte am Samstagabend in der größten Open-Air-Disco der Region (oben). Am Sonntag gefiel die Gruppe „Algerias del Sur“, die von Mari Carmen Moreno im spanischen Elternverein Obertshausen trainiert wird (unten).

Und seit einigen Jahren richtungsweisend für die Organisation von Feiern: Mitglieder aus sechs anderen Gruppierungen unterstützten den spanischen Elternverein bei der 24-Stunden-Sause auf dem Waldfestplatz. Die Aussicht, die sich Robert Moreno eröffnet, ist gewaltig. Zu den Füßen des spanischen Vollblut-Musikers und seines Partners an der Percussion, Ralf Petersen, ergießt sich eine fröhlich-ausgelassene Menschenmenge im Licht der farbigen Scheinwerfer. Fast 2000 Besucher frönen am Samstagabend südländischer Lebensfreude auf dem Festplatz an der Sporthalle Badstraße.

Seit drei Jahrzehnten bricht der größte spanische Kulturverein im Land immer wieder seine eigenen Rekorde. Die „Asociacion de Padres de Familia“ (APF) zählt lediglich 107 erwachsene Mitglieder, die Dimension des Waldfests erfordert jedoch 140 Helfer – mancher Verein wünscht sich so viele Gäste.

Die Lösung der Mathe-Aufgabe liegt in der Kooperation mit andern Gruppen – bei denen dann die Spanier wiederum Dienst tun. Aktive von FC Teutonia und Croatia standen also am Zapfhahn, Freiwillige vom Event-Kultur- und vom Theaterclub Lach mal, von Feuerwehr, Turngesellschaft Hausen und Junger Union. Dennoch zog sich die Warteschlange vor den drei Kassen und den Rollen mit den Märkchen bis auf den Parkplatz.

Die Gastgeber bereiteten drei Paellas in den riesigen Pfannen parallel, verteilten Serano-Schinken, Schafskäse und Oliven auf ungezählte Tapas-Teller. Am Abend ging der frische Weißwein aus. Den Bieranstich übernahm diesmal inmitten von Prominenz aus Bundes- und Landtag, Stadtparlament und Vereinswelt der Chef persönlich: Luis Galvez, der Vorsitzende von APF und Vereinsring.Hunderte Jugendliche kamen bis aus Weinheim, Miltenberg und Aschaffenburg, um die einzigartige Stimmung der größten Open-Air-Disco in der Region zu genießen. Roberto „Applausen Sie“ Moreno arrangierte die Hits aus der spanischsprachigen Welt. Als „Special Guest“ stellte der einstige „Popstar“-Gewinner Cristobal Galvez seine aktuellen Titel vor.

Gestern begleitete Tom Jet mit seiner Band, Rock’n’Roll und mitreißenden Balladen den Frühschoppen. Die Formation Fuego de Alma verbreitete einmal mehr intensive spanische Rhythmen, die Mädchen von „Alegria del Sur“ lieferten das Bild dazu, tanzten Rumbas, Sevillanas und Tango. Einen neuen Aspekt brachten bolivianische Tänzer in farbenprächtigen Kostümen auf die Bühne.

Qelle: Offenbach Post – Obertshausen – Das spanische Waldfest ist die größte Vereinsveranstaltung in der Kleinstadt. Von Michael Prochnow 

„Gulianos Traum“

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Um 2000 Euro „Gulianos Traum“ näher sind jetzt seine Mama Andrea Pennisi,
ihre Familie und Freunde. Sie wollen dem siebenjährigen ehemaligen Obertshausener,
der jetzt in Rödermark lebt, einen Treppenlift ermöglichen. Giuliano
leidet an dem seltenen 4H-Syndrom und an einer Erkrankung der kleinen Blutgefäße,
was seine Mobilität immer mehr einschränkt. Beim Orthopädie-Schuhmachermeister
Andreas Jagic nahm Mama Andrea das Geld entgegen, das beim
Erlebnis-Sonntag des Kreises freundlicher Fachgeschäfte (KFF) bei einer Benefizaktion
auf dem Hausener Markplatz zusammenkam. Mehrere Mitgliedsfirmen
des Kreises und Vereine hatten sich daran beteiligt. Die Akteuere luden nicht nur
Kinder auf einen Barfuß-Pfad, in ein Bälle-Bad und zum Schminken ein, verkauften
spanische Tapas und andere Leckereien und baten um Spenden. Durch die
quälende Hitze hielt sich jedoch der Besuch in Grenzen. Das Foto zeigt neben
dem Jungen und seiner Mutter Andrea (vorne rechts) die Krankenschwester Cristina
Lieb sowie (stehend von links) Carmen Paz und Erika Soler vom spanischen
Elternverein, Gastgeber Andreas Jagic, Petra Scondo von der Maingau Energie
und Gudrun Berg von Bad Vital bei der Scheckübergabe.

Text/Foto: pro Quelle: Heimetbote 17.11.2016

Spektakel purer Lebensfreude in der Mehrzweckhalle

Geburtstagsfeier von Pachamama Bolivia bietet Kultur ohne Grenzen

Kunterbunt und fröhlich ging es auf der Bühne der Mehrzweckhalle zu, 15 Formationen – sogar aus dem Ausland – präsentierten die ganze Vielfalt bolivianischer Kultur. Foto: pro

Obertshausen (pro) – Wer den ersten Geburtstag von „Mutter Erde“ mitgefeiert hat, fragt sich, wie die Südamerikaner erst feiern, wenn ihre Gruppe einmal fünf oder zehn Jahr alt wird. Pachamama Bolivia einte am Samstagabend fast ganz Südamerika auf der Bühne der Mehrzweckhalle, präsentierte Kultur „sin fronteras“, ihrem Motto gemäß „grenzenlos“.

Sie tragen so wohlklingende Namen wie Brisas del Caribe, Amazonia und Arena Latina, Pehuen, Desiree und Nuestros Raices, „Unsere Wurzeln“. Sie stammen aus Kolumbien, Peru, Chile, Argentinien und Ecuador und faszinieren ihr Publikum mit farbenprächtigen, aufwändigen Kostümen oder viel blanker, bemalter Haut. Neben den bolivianischen Gastgebern tanzten auch die Mädchen der Gruppe Alegrias del Sur des spanischen Elternvereins.

Die Asociacion de Padres de Familia spielt eine wichtige Rolle in der jungen Geschichte von Pachamama. Luis Galvez und sein Team unterstützten die Bolivianer beim Anmieten des Saals und an den Theken. Pachamama-Gründer Rudy Rival könnte sich eine Heimat unter dem Dach des Elternvereins gut vorstellen, Gespräche laufen.

Eigene Mentalität

Die 15 Formationen in der Turnhalle an der Waldstraße kamen aus Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden und München, aus Madrid, Paris, Luxemburg – und Obertshausen. Jeweils ein Dutzend Gäste aus der Ferne übernachteten bei einer Familie der Gastgeber. Sie übernahmen zudem die Hälfte der Flugkosten, erklärte Manuel Kuball, Sprecher von Pachamama Bolivia. „Wenn unsere Landsleute in Madrid zu einem Auftritt eingeladen sind, kommen wir und tanzen mit ihnen.“

Das Ensemble in der spanischen Hauptstadt heißt auch Pachamama. Man kennt sich von der Parade der Kulturen in Berlin. „Wir wollen europaweit Kontakte mit Landsleuten und bolivianischen Gruppen knüpfen“, kündigt Manuel an. Künftig wollen sie zu den Feiertagen der Departamentos in Bolivien typische Speisen, Musik und Tänze vorstellen. Mitglieder und Freunde stammen aus den Bundesländern La Paz, Sucre, Cochabamba, Santa Cruz und Potosi. Sie repräsentieren eigene Mentalitäten und das indigene Quechua, das bis heute die Bauern benutzen, Aymara, die gehobene Sprache der Inkas, und Gurani, mit dem sich Indianerstämme im Tiefland verständigen.

Stickereien, Federn und Glitzer

Nach der Pause traten die Bolivianer erneut mit schweren, mehrlagigen Kostümen mit kunterbunten Stickereien, farbigen Federn und Glitzer auf oder mit Sandalen mit hohen Sohlen und Zimbeln daran. Die einfachen Sprünge zeugen wie die Kleider von purer Lebensfreude. Oder erzählen Geschichten von Familienzwistigkeiten und Sklaverei, von der wuchernden Natur und der Magie der Liebe. Davon erzählen auch die neun Musiker der Bands Supay aus München und Winay aus Marburg.

Die Obertshausener organisieren ein großes bolivianisches Kulturfest in der Alten Oper in Frankfurt und übernehmen die Präsentation des Andenstaates in Berlin. Gleich nach der Gründung gestaltete Pachamama mit Tänzern und Musikern das Sternsingen mit. Bolivien war im vergangenen Winter das Schwerpunkt-Thema, die Aktiven waren beim Auftakt in Limburg dabei sowie beim Dankgottesdienst und der Feier in St. Thomas Morus. Im Pfarrsaal bereicherten sie jetzt auch den Auftakt der Kampagne des Karnevalvereins Die Elf Babbscher mit einem Tobas-Tanz aus dem Amazonasgebiet.

Quelle: Heimatbote 17.11.2016